Starkregen in LübeckOptimierung innerkommunaler Informationsflüsse – Praktische Arbeitshilfen am Beispiel Adaption an Starkregenereignisse

(Förderkennzeichen 03DAS106 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)

Das Projekt wird als „kommunales Leuchtturmvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel” für die kommenden drei Jahre (2018-2020) gefördert. Thematisch geht es um Vorsorge in Bezug auf Starkregenereignisse. Ein weiteres Ziel des Förderprogramms ist der Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen. Assoziierte Projektpartner sind die Städte Fehmarn und Hameln sowie die Anwaltskanzlei Donoth Fuhrmann Tüxen und das Vermessungsbüro Holst und Helten. I-quadrat greift die Ergebnisse des Projektes RainAhead (2013-2016) auf, um diese für die Kommunikation mit BürgerInnen und weiteren Zielgruppen aufzubereiten.
Das sind zum Beispiel:

  • Senken- und Fließwegekarte: Wo ist nach Starkregenereignissen mit Überflutung zu rechnen?
  • Risikokarte: Wo führen diese Überflutungen zu einem Schaden? (Einbeziehung sensibler Nutzungen)
  • Klimafunktionskarte: Wo gibt es schlecht durchlüftete Stadtbezirke, wo erhaltenswerte Frischluftquellen und Frischluftbahnen?
  • Warnsystem: kleinräumige Starkregenwarnung für die Feuerwehr

Diese Analysen werden bereits in einigen Zusammenhängen innerhalb der Stadtverwaltung genutzt. Für eine breite und erfolgreiche Kommunikation des Datenschatzes sind weitere Schritte nötig, die nun im Rahmen von i-quadrat auf den Weg gebracht werden:

  • Rechtssichere Bereitstellung (Datenschutz, rechtl. Rahmen) von grundstücksscharfen Informationen zu Gefährdungen für BürgerInnen und Fachanwender
  • benutzerfreundliches Web-Portal für die Darstellung und Kommunikation von Ergebnissen und Maßnahmenvorschlägen
  • Abgleich der Ergebnisse der Fließwege- und Senkenkarte mit Bevölkerungswissen (Realitätscheck: Wo gab es in der Vergangenheit Überflutungen?)
  • Entwicklung von Maßnahmenvorschlägen für und mit unterschiedlichen Akteursgruppen (z.B. Gewerbebetriebe, Handwerker, Pflegeheime)

Gemäß der Maxime „Städte lernen von Städten” ist der Erfahrungsaustausch über gute Beispiele und Handlungsstrategien mit den Partnerkommunen ein weiterer wichtiger Baustein.

Eine vorsorgende Planung ermöglicht, die auftretenden Schäden nach Starkregenereignissen zu minimieren.

Bei Interesse nehmen Sie bitte direkt Kontakt zu uns auf:

hydro & meteo GmbH & Co. KG (Projektkoordination)
Dr. Thomas Einfalt und Inga Frerk

einfalt [at] hydrometeo.de
i.frerk [at] hydrometeo.de

Breite Str. 6-8
D-23552 Lübeck, Deutschland
Tel. ++49-451-702 7333
Fax. ++49-451-702 7339

Wir danken dem Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt herzlich für die Erlaubnis, Inhalte der im Projekt „Regen // Sicher // Lübeck – Starkregenvorsorge gemeinsam gestalten“ erarbeiteten Broschüre im Rahmen unserer Webseite zu verwenden.

Logo Regen Sicher Lübeck

Gefördert durch:

Logo BMU Bundesministerieum für Umwelt und Naturschutz

Projektpartner:

Logo hydro & meteo
Logo FHL Fachhochschule Lübeck
Logo Hansestadt Lübeck

Kooperationspartner:

Logo Vermessungsbüro Holst und Helten
Logo Anwaltsbüro Donoth Fuhrmann Tüxen
Logo Stadt Fehmarn
Logo Stadt Hameln